Ladungssicherung Checkliste

Ladungssicherung Checkliste

Das zur Ladungssicherung gewählte System muss der Ladung entsprechen, beispielsweise in Bezug auf Größe, Form und Belastbarkeit. Hierbei muss die Ladung so gesichert sein, dass diese nicht auslaufen, verschütten oder innerhalb des Fahrzeugs verrutschen kann. Die Ladung sollte dabei in allen Situationen, die während der Beförderung zu erwarten sind, gesichert bleiben. Dabei darf sie jedoch nicht die Sicht des Fahrzeugführers verdecken, oder seine Bewegungsfreiheit behindern; auch nicht beim schnellen Verlassen der Maschine oder des Fahrzeugs.

Zur Umsetzung dieser Ziele, sind unter anderem folgende Punkte wichtig (Hinweis: nicht abschließende Liste):

  • Nur wenn das Transportfahrzeug sicher und für den Transport geeignet ist, kann eine Ladungssicherung erfolgreich durchgeführt werden.
  • Anschlagmittel werden dafür genutzt die Ladung auf dem Transportfahrzeug zu befestigen, beispielsweise duch eine Verzurrung. Anschlagmittel müssen für die gewünschte Art der Ladungssicherung vorgesehen und in einem einwandfreien Zustand sein.
  • Nur wenn die genutzte Art der Ladungssicherung für die Ladung geeignet ist, wird dafür Sorge getragen, dass Anschlagmittel optimal zum Einsatz kommen.

Unsere Checkliste hilft Ihnen, diese Punkte vor der Fahrt, und in regelmäßigen Abständen während der Fahrt zu prüfen. So wird sichergestellt, dass wichtige Punkte nicht vergessen werden. Zudem werden die ausgefüllten Checklisten dokumentiert und sorgen somit dafür, dass Sie im Schadensfall Ihre durchgeführten Kontrollen nachweisen können. Die Quelle unserer Checkliste ist hierbei die BGETEM, die auf Ihrer Web-Präsenz diverse Dokumente zum Thema Ladungssicherung bereitstellt.

Zu sehen ist ein LKW, mit dem Fahrzeuge transportiert werden können.Kontrolle des Fahrzeugs

Achten Sie bei der Kontrolle des Transportfahrzeuges auf folgende Punkte:

  • Ist das Transportfahrzeug für die aufzunehmende Ladung geeignet? Beachten Sie hierfür die Tragfähigkeit und das Gewicht der Ladung.
  • Wurden die Bordwände und Stirnwände des Fahrzeugs auf augenfällige Mängel untersucht?
  • Ist die Ladungsfläche beschädigungsfrei und mit einem Besen gereinigt worden? Verschmutzte Ladungsflächen besitzen einen niedrigeren Reibwert, und setzen die Effektivität der Ladungssicherung deutlich herab.
  • Sind Zurrpunkte vorhanden und unbeschädigt? Beschädigte Zurrpunkte können im Ernstfall keine Last aufnehmen.
  • Ist die Plane richtig verzurrt und ohne Beschädigungen?

Kontrolle der Ladungssicherung

Bei der Kontrolle der Ladungssicherung, sind auf folgende Punkte zu achten:

  • Wurden Anti-Rusch-Matten eingesetzt? Diese erhöhen den Reibwert und somit deutlich die Effektivität der Ladungssicherung.
  • Die Ladung ist so gesichert, dass ein Verrutschen, Kippen oder ein Verlust ausgeschlossen ist? Wenn die Ladung Verrutscht, sind kommt es häufig zu Schäden. Zudem ist diese nicht für den Ernstfall abgesichert.
  • Wurde die Ladung gemäß der geltenden Verladeanweisungen gesichert?
  • Wurden Freiräume zwischen der Ladung bzw. der Laderaumbegrenzung ausgefüllt (Stausäcke, Hartschaumpolster)? Wurde die Ladung bis an die Stirnwand herangerückt (Formschluss)? Freiräume sorgen oft dafür, dass sich die Ladung im Schadensfall ungesichert bewegen kann. Sie sind daher unbedingt zu vermeiden, da nur durch ein formschlüssiges Ladungssicherungsverfahren die Ladung wirklich geschützt ist.

Zu sehen ist eine Kette die als Anschlagmittel zur Ladungssicherung verwendet wird.

Kontrolle der Anschlagmittel

  • Wurden die Anschlagmittel, wie beispielsweise Zurrgurte oder Ketten auf augenfällige Mängel kontrolliert und sind in Ordnung? Die Kontrolle beinhaltet die Inaugenscheinname der einzelnen Kettenglieder, Ratschen und weiteren Anschlagmittel, die zur Ladungssicherung genutzt werden.
  • Wurde Kantenschutz eingesetzt? Dieser verhindert einen möglichen Abrieb direkt an den Kanten des Ladeguts und schützt sowohl die Anschlagmittel als auch das Ladegut selbst.
  • Wurde die Sackkarre so verstaut, dass sie nicht verrutschen kann?